01.02.1980 |
Der seit 1968 bestehende Löschzug Stadtbezirk wird aufgrund seiner Größe in die beiden selbständigen Löschzüge Nord und Mitte geteilt. Stadtbezirk-Zugführer Franz Kaulen übernimmt den Zug Nord. |
1982 |
Der Löschzug bezieht zusammen mit der Berufsfeuerwehr die Feuerwache Nord. In einem Teil ist der BF-Zug 3 untergebracht, der andere steht dem LZ Nord zur Verfügung: Eine große Fahrzeughalle, die durch jeweils vier Tore von beiden Seiten aus befahren werden kann. Die mehr als engen Verhältnisse in der alten Unterkunft gehören der Vergangenheit an. Über der Fahrzeughalle: Umkleideraum, Küche, Ausbildungsraum, Führungsbüro, Gesellschaftsraum, Computerraum und großzügig bemessene sanitäre Einrichtungen. Noch heute sind wir mehr als zufrieden mit der Wache. |
1986 |
Mit dem neuen Mannschaftstransporter wird eine Modernisierung des Fahrzeugparks eingeleitet. Die alten Fahrzeuge Magirus-Deutz-Modelle aus den KatS-Beschaffungen der 60er Jahre werden in den folgenden Jahren ausgetauscht. |
1987 |
Mit dem LF 16
bekommt der Zug zum ersten Mal ein Löschgruppenfahrzeug mit Wassertank.
Fahrgestell und Motorisierung entsprechen erstmals den BF-Löschfahrzeugen.
Während der Ausbildungsabende, jeweils Donnerstags, ist ein Löschfahrzeug des Zuges einsatzbereit und wird auch zu zu Kleineinsätzen im Deckungsbereich herangezogen. Die sogenannte Einsatzgruppe war seitdem bei vielen Einsätzen wertvolle, teils dringend gebrauchte, Verstärkung für die BF und wirkt zudem sehr motivierend auf den Zug. |
1988 |
Ein neues LF 16-TS ersetzt ein altes Fahrzeug gleichen Typs. Auch die Katastrophenschutz-Fahrzeuge sind in Aachen mit kompletter Funkausstattung, d.h. Funkmeldesystem (FMS) zusätzlich zum Funk, ausgestattet. |
1989 |
Seit 1989 besteht die Städtepartnerschaft zwischen Naumburg/Saale und Aachen. Der LZ Nord kümmert sich seitdem um den feuerwehrtechnischen Teil. Jährliche gegenseitige Besuche gehören mittlerweile zur Tradition. |
1991 |
Führungswechsel: Ralf Kaulen übernimmt den Löschzug. |
1995 |
Die Alarmierung wird in ganz Aachen von analogem 5-Ton-Alarm auf das digitale System umgestellt. Neu ist dabei die Möglichkeit, eine Gruppe einzeln zu alarmieren. |
1996 |
Das letzte Fahrzeug des "alten"
Typs ein Schlauchwagen SW 1000 des Katastrophenschutzes auf
Magirus-Deutz-Fahrgestell von 1968 muß abgegeben werden.
Neu kommt ein nicht alltägliches Fahrzeug: Ein ehemaliges TLF 16/25 der BF wurde generalüberholt und als LF 16 ausgestattet. Mit Gruppenbesatzung (9 Mann) und 2500 l Wasser sucht das Fahrzeug in Aachen seinesgleichen. Die Alarm- und Ausrückeordnung wird für die Innenstadtzüge Mitte und Nord geändert: Eine Alarmierung setzt jetzt nicht mehr das offizielle Auslösen der Alarmstufe 2 voraus. Alarmiert wird, sobald Löschfahrzeuge von einer Einsatzstelle nachgefordert werden. |
2000 |
Zum 01.01. des Jahres 2000 wird die Alarmierungspraxis
geändert. Zusätzlich zum bisherigen Verfahren werden die Innenstadtzüge
Mitte und Nord dann nachts und am Wochenende auch zu Feuereinsätzen
der normalen Alarmstufe eins (Zugeinsatz) in ihren Ausrückebereichen
gleichzeitig mit Einheiten der BF alarmiert. Für den LZ Nord stiegen
die Einsatzzahlen damit stark an im Jahre 2000 wurden exakt
100 Einsätze gefahren.
Der Tag der offenen Tür am 02.09.2000 verlief überaus erfolgreich. |
2004 |
Am 08.04.2004 erhält der Löschzug Nord ein neue Mannschaftstransportfahrzeug vom Typ "Mercedes-Benz Sprinter 208 CDI". Das inzwischen 18 Jahre alte MTF MB 209D wird außer Dienst genommen. |